Schwerpunkte

Angst und Depression | Psychotherapie bei körperlichen Beschwerden | Burnout | Posttraumatische Belastungsstörung | Psychotherapie für Lehrer/innen und andere pädagogische Berufe

 

Ich behandle ein breites Spektrum psychischer Störungen. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige Schwerpunkte und Interessen herausgebildet, die ich Ihnen hier sehr kurz vorstelle:

 

Angst und Depression

 

Die Bearbeitung dieses Problemfeldes ist eine der Hauptaufgaben in der psychotherapeutischen Praxis. In der Angstbehandlung geht es im Kern darum, mit vertrauensvoller Unterstützung meinerseits „mutiger“ zu werden, also Vermeidung und Fixierung auf die Angstsituation abzubauen und sich Schritt für Schritt den angstauslösenden Situationen stellen zu können. Bei der Depression geht es in akuten Krisen zunächst um Entlastung und Problemlösung. Belastend kann auch die eigene (depressive) Gedankenwelt sein, die ich in der Therapie ermutige zu hinterfragen. Oftmals werden dabei auch wichtige Lebensthemen angesprochen. Mittelfristig geht es darum, Belastungsfaktoren zu reduzieren und ausgleichende angenehme Aktivitäten und Genussfähigkeit zu fördern.

 

 

Psychotherapie bei körperlichen Beschwerden oder Erkrankungen


PsychotherapieEs ist eine Grunderfahrung jedes Menschen: Der Körper ist von der Psyche ebenso abhängig wie umgekehrt. Schmerzen machen uns reizbar und niedergeschlagen, bei Überlastung können wir nicht schlafen und bekommen Kopfschmerzen und in manchen Situationen verschlägt es uns schlicht den Appetit. Ich greife einige Schwerpunkte heraus:

 

      • Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden
Die Bandbreite ist sehr groß: vom Reizmagen bis zu Schlafstörungen „übersetzt“ jeder Mensch sehr individuell psychische Belastungen in körperliche Symptome. In der Therapie geht es oft darum, die beeinflussenden Faktoren zu erkennen, Entlastung zu schaffen und Hemmnisse für einen ausgewogeneren gesünderen Lebensstil aus dem Weg zu räumen. Manche körperliche Symptome weisen aber auch auf psychische Störungen wie Depression oder Posttraumatische Belastungsstörung hin.

 

      • Essstörungen
Aus meinen Erfahrungen in der Behandlung von Bulimie und Anorexie weiß ich: zentral geht es häufig um Fragen von Autonomie, Kontrolle, Identität und Selbstwert. Und dennoch gehören die Normalisierung des Essverhaltens und des Gewichtes mit zu den Therapiezielen. Bei Anorexie ist die Zusammenarbeit mit einem Arzt in der Regel notwendig.

 

      • Psychoonkologie
Die psychotherapeutische Begleitung einer Krebserkrankung kann zahlreiche Themen haben: den Umgang mit psychischen Belastungen, die mit der Diagnose und den medizinischen Behandlungen einhergehen (Angst, Verunsicherung); Reduzierung der Nebenwirkung dieser Behandlungen; die Unterstützung bei Entscheidungsprozessen; die Anpassungsprozesse an die häufig geänderten Lebensumstände; Sinnfragen und Fragen von Schuld und Ursachenzuschreibung; die Gewinnung von lebensbejahenden Perspektiven; die Aufarbeitung von Lebensthemen; der Umgang mit den Angehörigen. Es geht mir darum, die psychischen Kräfte für Heilung, Wohlempfinden und Lebensqualität zu stärken. Heilsversprechen halte ich in diesem Zusammenhang für unangebracht. Ich betrachte mein Angebot als Ergänzung zu den medizinischen Therapien. Jede/r Betroffene kommt in die Situation, Entscheidungen treffen zu müssen und mit den Konsequenzen zu leben.

 

      • Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen werden meist in interdisziplinären Behandlungszentren oder von Schmerztherapeuten behandelt. Sollten sie dort keinen Platz finden, biete ich Ihnen eine psychologische Schmerztherapie an, die vor allem Bewältigungsstrategien vermittelt: Entspannungstraining, Aufmerksamkeitslenkung, Vorstellungsübungen und Ablenkung sind hierbei die wichtigsten Bewältigungsstrategien.

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Burnout

 

Burnout ist eher eine gesellschaftliche Zustandsbeschreibung als eine Diagnose. Unter Dauerstress kommt fast jeder irgendwann in den Zustand dauerhafter Erschöpfung bis hin zu psychosomatischen Reaktionen und Verzweiflung. Hier herauszufinden verlangt häufig eine Umorientierung. Dabei stellen sich auch Sinn- und Wertfragen. Auf einer anderen Ebene möchte ich gedankliche und emotionale Prozesse anregen und unterstützen - das Ziel: wieder ein Gleichgewicht von Belastung und Entlastung herzustellen.

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Posttraumatische Belastungsstörung

 

Eine Vielzahl von Beschwerden können sich nach traumatischen Erlebnissen einstellen: sich aufdrängende schmerzliche Erinnerungen an das Trauma, belastende Träume, Ängste und Vermeidungsverhalten, emotionale Erstarrungszustände, Unfähigkeit sich zu entspannen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Schreckhaftigkeit und Erregbarkeit. Ein Trauma geht nicht weg, aber in der Traumatherapie können das Gehirn und der gesamte Organismus lernen, dass es vorbei ist.

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Psychotherapie für Lehrer /innen und andere pädagogische Berufe

 

Die besonderen psychischen Belastungen des Lehrerberufs bergen ein hohes Risiko von Burn-out, Depressionen und psychosomatischen Erkrankungen. Durch mein privates Umfeld und meine beruflichen Erfahrungen habe ich ein enges Verhältnis zu berufsspezifischen Fragen des Lehrerberufs entwickelt. In Bezug auf Psychotherapie gibt es einige wiederkehrende Themen: Umgang mit den eigenen Ansprüchen, Abgrenzungsstrategien angesichts unbewältigbarer Aufgabenfülle, kollegiale Zusammenarbeit, Stressbewältigung, Strategien zur Trennung von Schule und Privatleben, Ressourcen jenseits der Schule.

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